Grundsatz
Das Bündnis gegen Rechts stellt ein breites Spektrum dar, das von mehreren Organisationen und von Einzelpersonen getragen wird. Der Leitgedanke dieses Bündnisses ist der Artikel 1 des Grundgesetzes der BRD: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“
Die Ursachen für Rassismus und Rechtsextremismus sind vielfältig, dennoch rechtfertigt nichts die Diskriminierung, die Verletzung oder gar den gewaltsamen Tod von Menschen. Nichts rechtfertigt Toleranz und Schweigen gegenüber politischen Verführer:innen oder den Gewalttäter:innen. Niemand darf schweigen oder tatenlos zusehen, wenn rechtsextreme oder rassistische Übergriffe versucht werden oder stattfinden.
Die Mitglieder des Paderborner Bündnisses gegen Rechts zeigen Zivilcourage und wollen allen Bürger*innen Mut machen, sich aktiv gegen rechte Gesinnung und rechtes Gedankengut zu stellen. Dies geschieht u. a. durch Aufklärung an Schulen, regelmäßige Information der breiten Öffentlichkeit in Veranstaltungen und mit friedlichen Aktionen. Die Auseinandersetzung mit und der Widerstand gegen Rechtsextremismus und Rassismus sehen wir auch als eine dauerhafte gesellschaftspolitische Aufgabe der Kommunen in der Region. Dieses Verständnis kommunaler Verantwortung fordern wir ein.
Die Tätigkeit des Bündnisses stützt sich auf zwei Säulen: Aufklärung und Aktionen.
Aufklärung
Bildungs- und Aufklärungsarbeit sind unabdingbar für den Kampf gegen Rechts. Deshalb fühlt sich das Bündnis besonders verpflichtet, Aufklärungsarbeit an den örtlichen Bildungseinrichtungen zu leisten. Aber auch Diskussionsabende und Referate in anderen Einrichtungen erachten wir als wichtig, um viele Bürger*innen zu erreichen.
Aktionen
Aktionen sind neben der Aufklärung der zweite wichtige Bestandteil unserer Arbeit. Das Bündnis veranstaltet deshalb bspw. Infostände und Kulturveranstaltungen und organisiert antifaschistische Demonstrationen.